Hier bekommt Ihr das Instrument das zu Euch passt.

Vom leisen und filigranen Hümmelchen bis hin zum lauten und brachialen Marktsack.
Neu ist die Erweiterung des Sortiments um verschiedene Trommeln, die nach historischen Vorbildern und sogar noch auf die gleiche Art und Weise in eigener Handarbeit gefertigt werden.

Bevor Ihr Euch aber für ein bestimmtes Instrument entscheidet, solltet Ihr Euch zuerst mal überlegen für welchen Zweck dieses eingesetzt werden soll. Anbei eine kleine Hilfestellung:




Wer hauptsächlich im Freien oder großen Räumen Publikum unterhalten will, kann dies mit den lauten Marktsackpfeifen tun. Mit selbigen ist es auch ohne Verstärkung möglich, den Zuhörern kräftig einzuheizen. Die Bauart der Marktsackpfeife orientiert sich nur teilweise an den historischen Vorgängern und wurde an die heutigen Bedürfnisse von Lautstärke, Wartungsaufwand und Optik angepasst.
Nach aktuellen Messungen erreichen meine MA-Säcke im Freien (abhängig von Stimmung und Rohrblattart) Lautstärken zwischen 96 dB und 101 dB!!!
Ein Hinweis am Rande: Zu den Proben in geschlossenen Räumen empfehle ich spezielle Musikerohrstöpsel direkt vom Hörgeräteakustiker (maßgeschneidert mit bestem Dämmergebnis und optimaler Klangqualität) oder hier im Netz.




Das Hümmelchen ist das richtige Instrument für Leute die zusammen mit Flöte, Drehleier, Nyckelharpa, Laute oder Gesang musizieren wollen. Der feine angenehme Klang ist ideal zum spielen in kleinen Räumen. Aber auch in Kirchen oder Nachts am gemütlichen Lagerfeuer kommt dieser Dudelsack sehr schön zur Geltung. Über Verstärker kann natürlich auch dieser auf größeren Bühnen zu lauten Instrumenten gespielt werden.
Dieser Dudelsack aus der Renaissance ist historischen Abbildungen nachempfunden, von der Technik der Rohrblätter aber auf heutigen Stand gebracht.



Noch in Vorbereitung!

Der Praetorius-Bock ist ein Dudelsack den man auch schon im Freien aber immer noch in geschlossenen Räumen gut spielen kann. Lauter als das Hümmelchen (durch die im Durchmesser größeren Bohrungen der Pfeifen) kommt er aber lautstärketechnisch nicht an die Marktsackpfeife heran. Durch sein eigenwilliges Aussehen ist er auf alle Fälle ein Hingucker. Diese Sackpfeifenart ist ebenfalls historisch belegt und wird aber natürlich auch mit wartungsfreien Tonerzeuern aus Kunststoff ausgestattet.




Die Schalmei oder auch Rauschpfeife genannt, kann sehr gut zur Unterstützung der jeweiligen passenden Dudelsäcke dienen aber natürlich auch als Solo oder Gruppeninstrument eingesetzt werden. Abhängig von der Bauart der Schalmei (MA, Bock oder Hümmelchen) ist selbstverständlich auch die Lautstärke identisch zu den vorgenannten Sackpfeifen. Angespielt wird die Schalmei direkt über das Rohrblatt oder einfacher und für das Rohrblatt sicherer über eine sogenannte Windkapsel (Mundstück). Die Schalmei, speziell die Hümmelchenschalmei, eignet sich hervorragend für den Einsteiger sowie auch den fortgeschritten Musikus zum einstudieren neuer Stücke.



Was ist Musik ohne den richtigen Takt? Hier findet Ihr für das perfekte Zusammenspiel die passende Trommel. Diese Instrumente werden nach historischen Vorbildern gefertigt. Das Ausgangsmaterial für die Kessel der Trommeln ist kein billiges Sperrholz, sondern wie anno dazumal gut abgelagertes Fichtenholz. Früher wurden auf die gleiche Weise für Mehlsiebe die Siebreifen hergestellt. Später kam man dann darauf, diese Reifen auch für Trommeln zu verwenden.

Dieses alte Handwerk durfte ich beim letzten Trommelbauer, der diese Fertigungsart noch praktiziert, erlernen. Auf diesem Wege, Danke Eugen!
Seine Instrumente werden seit vielen Jahren bei der weit bekannten Landshuter Fürstenhochzeit eingesetzt. Aber auch bei den Kaltenberger Ritterspielen haben sie bereits Ihren Platz gefunden .
Ob Landsknechttrommel, Davul , Rahmentrommel oder einfellige Trommeln mit Gestell als großes Schlagwerk...hier seid Ihr richtig!